École européenne de Strasbourg

Das Projekt der Erziehungsberatung

Die Schule soll für jede Schülerin und jeden Schüler ein Lebensbereich sein und dies unter Beachtung der in der Schule geltenden Regeln und der entsprechenden Einschränkungen.

Während einer Freistunde ist es wichtig, dass jede Schülerin / jeder Schüler folgende Dinge tun kann:

  • an den Hausaufgaben arbeiten,
  • in der Gruppe arbeiten,
  • sich mit seiner Studien- und Berufsorientierung auseinandersetzen,
  • mit Freundinnen und Freunden zusammen sein und sich zwischen zwei Unterrichtsstunden ausruhen.

Dementsprechend stehen den Schüler(inne)n vier verschiedene Bereiche zur Verfügung, die sie während der Freistunden nutzen können:

  • Der Studiensaal, ist ein Arbeitsraum, in den die Schüler/-innen sich begeben, um allein zu arbeiten. Es stehen dort Computer und ein Drucker sowie Schulbücher und Wörterbücher zur Verfügung.
  • Die Aufenthaltsräume, die der Entspannung und dem Zusammensein mit anderen dienen: Die Schüler/-innen können sich dort aufhalten und miteinander diskutieren, Gesellschaftsspiele spielen, jedoch unter der Maßgabe, sich in den Räumlichkeiten umsichtig und verantwortungsbewusst zu verhalten. Die Benutzung von Mobiltelefonen ist dort erlaubt, die Schüler/-innen sollten jedoch darauf achten, dass die Benutzung des Telefons  den Gemeinschaftscharakter des Foyers nicht beeinträchtigt.
  • Der Schulhof und die Tischtennisplatten sind Orte, an denen sich die Schüler/-innen an der frischen Luft bewegen und sich austoben können. Die Schüler/-innen sollten sich jedoch verantwortungsbewusst zeigen und daran denken, dass ihre Arbeit vorrangig ist. Die Aufsichtspersonen („surveillants“) werden mit darauf achten.
  • Das Learning Center. Ins Learning Center gehen die Schüler/-innen mit einem genauen Vorhaben, nämlich um
    • zu lesen,
    • Recherchen für ihre Hausaufgaben anzustellen,
    • in Gruppen zusammenzuarbeiten, sie können dafür eventuell einen entsprechenden Arbeitsraum reservieren,
    • Recherchen für ihr Orientierungsprojekt anstellen,
    • eigenständige Nutzung von computergestützten Sprachlernprogrammen.

Das Learning Center ist jedoch kein Raum für Spiele. Computerspiele sind dort nicht erlaubt.

So können also die Schüler/-innen zu Beginn einer Freistunde nach Lust und Bedürfnis wählen, in welchen Raum sie gehen möchten, müssen dabei jedoch die Einschränkungen und Anweisungen von Schulseite berücksichtigen.

Wir möchten den Schüler(inne)n eine breite Palette von Möglichkeiten anbieten, um ihre Selbstentfaltung zu unterstützen, und, gerade indem wir diese persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten, den Einsatz für ihre individuellen Projekte, ihre Selbstverantwortung und das Erlernen anderer Sprachen fördern, haben wir die europäische Identität unserer Schule hervorheben wollen.

Die Haupterziehungberater,

Edouard Caburet et Stéphane Chilla